Evolution

Spiele sind in der Jugendarbeit natürlich ein wesentliches und wichtiges Werkzeug. Mit diesen kann man nämlich nicht nur Spaß haben, sondern auch gruppendynamische Prozesse leiten und auch pädagogisch echt was rocken. Immer ein passendes Spiel zur Hand zu haben, ist sehr wichtig und darum stelle ich dir heute mal eins vor, dass man gut zu Beginn einer Gruppenstunde zur Auflockerung spielen kann. Sein Name ist Evolution.

Das Spiel eignet sich sehr gut als Auflockerung zwischendurch, macht den Teilnehmern meist sehr viel Spaß und kann das Eis bei neueren Gruppen gut brechen. Als direktes Kennenlernspiel solltest du es aber besser nicht verwenden, da ist die Peinlichkeitsschwelle noch zu hoch.

Erst einmal die wichtigsten Daten zum Spiel in Übersicht:

  • Kategorie: Warm Up / Aufwärmspiel
  • Dauer: abhängig von der Gruppengröße 10-15 min
  • Ort: egal, genug Platz zum Herumlaufen
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Gruppengröße: beliebig, wirklich spaßig ab 10 Personen
  • Material: keins
  • Vorbereitung: keine

Im Spiel gibt es fünf Evolutionsstufen, die durch Bewegungen und, wenn man möchte, auch Geräusche kenntlich gemacht werden. Das sind:

  1. Amöbe: Mit Daumen und Zeigefinger Ringe um die Augen bilden. Mit dem Mund einen Fisch nachmachen.
  2. Krokodil: Mit den Armen ein schnappendes Maul vor sich hertragen.
  3. Vogel: Knie etwas anwickeln, Arme auch und schnatternde Flügel bilden (wie beim Ententanz).
  4. Affe: Mit den Händen unter den Achseln kratzen.
  5. Mensch: Steht aufrecht und bewegt sich normal.

Alle Teilnehmer und, wenn er möchte, auch der Spielleiter beginnen mit der ersten Stufe und bewegen sich entsprechend durch den Raum. Treffen zwei Teilnehmer aufeinander, so spielen sie gegeneinander Schnick, Schnack, Schnuck. Der Gewinner steigt eine Stufe auf, der Verlierer muss eine Stufe absteigen (sofern er sich nicht bereits auf Stufe 1 befindet).

Gewonnen hat, wer auf Stufe Mensch angekommen ist. Um nicht einen letzten einsamen Vogel (oder anderes) zurückzubehalten, ist das Spiel ab einer festgesetzten Anzahl an Menschen (zum Beispiel fünf) beendet.

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